Darmgesundheit, der Schlüssel für Leistung, Verhalten und Wirtschaftlichkeit
- WiMa-Mirakel Spezialfutter GmbH

- vor 3 Tagen
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Quellartikel:
Dr. Heike Engels: „Darmgesundheit ist der Schlüssel zum Erfolg“, SUS 6/2025
Die Bedeutung der Darmgesundheit in der Schweinehaltung wird häufig unterschätzt. Dabei ist der Darm nicht nur für die Verdauung zuständig, sondern spielt eine zentrale Rolle für das Immunsystem, das Wohlbefinden der Tiere und letztlich auch für die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes.
Fachbeiträge zeigen deutlich: Rund 80 % des Immunsystems sind im Darm lokalisiert. Gleichzeitig bildet die Darmschleimhaut eine entscheidende Barriere gegenüber Krankheitserregern. Ist diese Barriere stabil, können Tiere Nährstoffe effizient verwerten und bleiben widerstandsfähiger.
Das Darmmikrobiom als Schlüsselfaktor
Im Darm leben zahlreiche Mikroorganismen, die gemeinsam das Darmmikrobiom bilden. Dieses komplexe Zusammenspiel aus Bakterien ist entscheidend für:
die Aufspaltung und Verwertung von Nährstoffen
die Bildung kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat
den Schutz und die Regeneration der Darmschleimhaut
Ein stabiles Mikrobiom unterstützt damit sowohl die Darmgesundheit als auch die Immunabwehr. Gerät das Gleichgewicht aus der Balance – etwa durch Stress, abrupte Futterwechsel oder belastete Rohwaren – spricht man von einer Dysbiose.
Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät
Ein gestörter Darm macht sich nicht immer sofort durch klare Krankheitssymptome bemerkbar. Häufig zeigen sich zunächst:
Verdauungsstörungen und Durchfälle
schlechtere Futterverwertung
geringere Tageszunahmen
Unruhe oder Verhaltensauffälligkeiten
Diese Effekte wirken sich direkt auf die Leistung aus. Schon geringe Einbußen bei Zunahmen oder Futtereffizienz können sich über die gesamte Mast oder Aufzuchtphase zu relevanten wirtschaftlichen Verlusten summieren.
Fütterung als zentraler Einflussfaktor
Die Fütterung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Darmgesundheit. Eine gleichmäßige Futteraufnahme, gut verdauliche Komponenten sowie funktionelle Rohfaser tragen dazu bei, das Darmmilieu stabil zu halten. Besonders sensible Phasen – wie das Absetzen oder Futterumstellungen – erfordern eine gezielte Unterstützung, um den Darm nicht zusätzlich zu belasten.
Langsame Futterwechsel, angepasste Rationsgestaltung und eine bedarfsgerechte Zusammensetzung sind wichtige Stellhebel, um das Mikrobiom positiv zu beeinflussen.
Unser Fazit: Qualität, die sich lohnt
Ein gesunder Darm ist die Grundlage für leistungsfähige, ruhige und widerstandsfähige Tiere. Darmgesundheit entsteht nicht zufällig, sondern durch konsequente Fütterung und Management.
Spezialfuttermittel, die gezielt das Mikrobiom unterstützen, die Darmbarriere stärken und eine stabile Futteraufnahme fördern, sind daher keine Frage von Marketing – sondern eine logische Konsequenz, wenn Tiergesundheit und Wirtschaftlichkeit im Fokus stehen.

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